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Samstag, 6. Juni 2009

Schräge Töne im Ulmer Zelt

Heuer scheinen wir leider mit dem Ulmer Zelt kein rechtes Glück zu haben. Am 1. Juni waren wir im Ulmer Zelt um uns die Schweizer Gruppe Kolsimcha mit Noah - the music of Kolsimcha anzuhören. Angekündigt waren sie als Klezmermusik - nur war da leider nicht Klezmer drin, wo Klezmer draufstand. Die Gruppe spielt echt schrägen Jazz, verbunden mit einigen wenigen Klezmerelementen, aber das war's dann schon.

Eine Ulmer Zeitung nannte diese Musik von Kolsimcha denn auch etwas ironisch "Klezmer des 21. Jahrhunderts" - ein wahrhaft wohlwollender Ausdruck. Dumm nur, dass perfekter Sound und gute Technik zusammen nicht immer wahren Musikgenuß ergeben, was in dem Zeitungsbericht leider nicht genügend zur Sprache kam. Alles in allem hatte ich den Eindruck, dass diese Gruppe ihre Musik mit "Klezmer" etikettiert, weil sie ihren schrägen Jazz sonst nicht "verkaufen" kann - ein typischer Fall von Etikettenschwindel.
Am Montag waren wir wieder im Ulmer Zelt, diesmal bei Shantel & Bukovina Club Orkestar, eine Band, die sich dem Balkan-Beat verschrieben hat. Aber was sich uns dann bot, war wirklich von der sehr schrägen Art. Die Technik war nicht fähig ihre Lautstärke ans Ulmer Zelt anzupassen, sodass von den Instrumenten eigentlich nur noch das Schlagzeug zu hören war. Wir waren nicht in der Lage das gesamte Konzert im Zelt mit anzuhören, da wir um unser Gehör fürchten mussten. Der Geräuschpegel orientierte sich in etwa am Start einer Boeing 747, wobei die vermutlich leiser gewesen wäre.

Ich liebe laute Musik - aber das Gewummer der Bässe hörten wir auch noch in mindestens 50 Metern Entfernung (!) so, als würden wir direkt daneben stehen. Dazu kamen infernalische Synthesizergeräusche, die alles andere als erheiternd waren. Das war das erste Konzert meines Lebens, das ich wegen zu hoher Lautstärke vorzeitig verlassen musste. In Zukunft werde ich mich wieder lieber an die CD's von Shantel & Bukovina Club Orkestar halten - die sind wirklich gut und dabei kann man auch noch sparen ;-))…

Am 18. Juni werden wir uns noch Karan Casey mit „Ships in the forest“ anhören, sie soll eine der bekanntesten Stimmen Irlands sein. Am Samstag, den 4. Juli gibt’s dann eine echte Legende im Ulmer Zelt: Canned Heat mit "On the road again" - hoffentlich gibt's da nicht solche unangenehmen Überraschungen wie mit KolSimcha oder gar mit Shantel & Bukovina Club Orkestar.

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Comments

wie denn watt denn,
lebst du noch? oder wohnst du schon? ;-)
Iggy - 15. Dez, 14:59
na los,
gib mal ein kleines lebenszeichen von dir... ;-)
Iggy - 17. Okt, 16:30
Hallo Windrider, der...
ist zwar willig, das Fleisch ist aber schwach. Gilt...
SCHLAGLOCH - 6. Mär, 18:10
Ein tolles, neues, gesundes...
schlafmuetze - 8. Jan, 19:15

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